Solisten


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Amici del Canto

Amici del Canto

Amici del Canto

Der Männerchor Amici del Canto ist ein Zusammenschluß von derzeit 17 Sängern aus Chören der Dautphetaler Ortsteile Holzhausen und Mornshausen und des Gladenbacher Stadtteils Erdhausen sowie einem Sänger aus Geismar (Frankenberg). Der Chor besteht seit 2001 und steht seitdem unter der musikalischen Leitung von Helmut Werner. Das umfangreiche Repertoire umfasst neben Literatur der traditionellen Männerchöre auch Chorsätze alter Musik aus dem 16. Jahrhundert und moderne Schlagerbearbeitungen, Volkslieder und geistliche Chorliteratur.

Leidenschaft für die Musik und die gemeinsame Freude am Singen ist Antritt der Sänger, deren Begeisterung in einer Reihe von Auftritten auf das Publikum übersprang. Unter anderem waren die Sänger schon bei Konzerten mit namhaften heimischen Chören zu hören, haben einige Neujahrsampfänge und andere feierliche Veranstaltungen mit gestaltet, waren u.a. auch zu Gast in der Frankenberger Rathausschirn und haben die Gäste am Spiegelslustturm in Marburg unterhalten. Zuletzt konnte sich der Chor beim Benefizkonzert zugunsten des Hospizdienstes Immanuel e.V. in der katholischen Kirche Maria Königin vor voll besetztem Haus präsentieren.
Der Chor Amici del Canto will die besondere Atmosphäre und herausragende Akustik nutzen, sich gemeinsam mit der Organistin der lutherischen Pfarrkirche Ka Young Lee einem interessierten und fachkundigen Publikum zu präsentieren und mit einem Konzert zum Sommeranfang unter dem Titel „O wie schön ist deine Welt“ anspruchsvolle Unterhaltung bieten.

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Jens Amend

Jens Amend studierte zunächst A-Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Zu seinen Lehrern zählten dort u. a. Prof. Hans Joachim Bartsch und Prof. Gerd Wachoswki. Meisterkurse belegte er bei Daniel Roth und Hans-Ola Ericson.
Es schloss sich ein Aufbaustudium im Studiengang „Künstlerische Ausbildung“ im Fach Orgel bei Prof. Martin Sander in Heidelberg an, welches Amend mit der Note „mit Auszeichnung“ beendete. Sein Solistendiplom beendete er auch mit der Note „mit Auszeichnung“.

Portraitfoto: Jens Amend

Jens Amend

Schon während seines Studiums konzertierte er als Organist in verschiedenen Ländern Europas (Polen, Frankreich, Norwegen und Luxemburg) und an bedeutenden Orgeln Deutschlands.
1994 gründete er das „collegium vocale“ Kirchberg, ein überregionaler Chor, mit dem er zahlreiche Oratorien aufführte. Es schloss sich eine Tätigkeit als Kantor und Organist an der Domkirche zu Lampertheim an.
Zahlreiche Rundfunkmitschnitte belegen die breite Tätigkeit Amends ( Polnischer Rundfunk, Deutschlandfunk, hessischer Rundfunk). Bei CD-Aufnahmen des Siegener Bachchores, des Posener Knabenchores und der Giessener Petruskantorei wirkte er als Organist mit. Konzerte für Orgel und Orchester spielte er u. a. mit dem Prager Dvorakorchester, Giessener Stadttheaterorchester, Main- Barockorchester Frankfurt.

Er gilt als besonders versierter Interpret der Orgelwerke Bachs und der deutschen Romantik, dies belegen auch der Gewinn einiger bedeutender internationaler Orgelwettbewerbe.( 1. Preis bei den internationalen Orgelwettbewerben in Korschenbroich und Heidelberg, 2 Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Laubach, 3. Preis beim Orgelconcours in Nijmegen).
2007 konnte er als erster Deutscher bei dem internationalen Tariverdiew Orgelwettbewerb in Russland einen 2. Preis und einige Sonderpreise erringen.
2008 errang Er den 2. Preis bei dem internationalen Wettbewerb für Konzertorganisten in Kazan.
2009 gewann er den renommierten Wettbewerb „orgues sans frontieres“ in Luxemburg.
Zur Zeit konzertiert Jens Amend an den meisten bekannten Orgeln in Europa und Südamerika.
Kontakt: www.Jens-Amend.de

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Mikael Børresen

Portraitfoto: Mikael Børresen

Mikael Børresen, Klarinette

Dänischer Klarinettist und Komponist mit Wohnsitz in Deutschland – Studium am Kongelige Danske Musikkonservatorium und an der Wiener Hochschule für Musik und Darstellende Kunst – vielfältige kirchenmusikalische Kompositionen und CD-Einspielungen u. a. „Musik der Apostel“, „Siehe, es kommt die Zeit“, „Musik der Erzengel“ und „Der 7. Himmel“ – große Konzertaktivität in Europa – TV- und Radioproduktionen.

Rainer W. Böttcher

studierte Schulmusik mit Hauptfach Orgel an der Musikhochschule Detmold sowie Evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln (A-Examen).
Seit 1981 ist er Musiklehrer am Christian-Rauch-Gymnasium in Bad Arolsen, seit 1991 zudem Fachleiter für gymnasiale Musiklehrer am Studienseminar in Kassel.
Zahlreiche Solo-Orgelkonzerte und Chorkonzerte mit dem Arolser Kammerchor, den Bad Arolser Schulchören und dem Schulorchester führten ihn u. a. nach England, Israel, Italien, Schweden, Nordamerika, Ungarn, Russland und Polen und gaben Gelegenheit zu Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.
Seit 2005 leitet er das Waldeckische Kammerorchester.

Christoph Brückner

Jahrgang 1965

Christoph Brückner

Christoph Brückner

oft “Popstar an der Orgel” genannt, lebt und arbeitet als freischaffender Musiker und Komponist im Wetteraukreis und versieht zahlreiche Ämter als Organist bzw. Chorleiter in mehreren Diözesen und Dekanaten. Zahlreiche (Jubiläums-, Benefiz-, Sonder-, Wunsch-) Konzerte in allen Facetten bestätigen das durch stets individuelle Programmfolgen, wobei kreative Improvisations-Elemente zusätzlichen Anklang finden.
Kontakt:
Christoph Brückner, music + more, Neuhausstr. 5 b, 63694 Limeshain-Himbach. www.christoph-brueckner.de

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Alexander Dittmann

…begann im Jahr 2001 mit seiner künstlerischen Tätigkeit an der Orgel. In den ersten drei Jahren nahm er Unterricht bei einem Organisten seiner Heimatpfarrei, bevor er 2004 an das Kirchenmusikinstitut in Fulda wechselte, wo er dann ein Jahr die Vorklasse besuchte und 2005 mit der C-Ausbildung begann. Nach drei Jahren absolvierte er erfolgreich sein C-Examen als
nebenberuflicher Kirchenmusiker (Organist und Chorleiter). Im Anschluss besuchte er zwei Jahre lang eine Berufsfachschule für Musik und bereitete sich somit auf sein Kirchenmusikstudium vor. Seit Oktober 2014 belegt er an der Hochschule für Kirchenmusik den Studiengang „Bachelor kath. Kirchenmusik“ und erhält seinen Orgelliteraturunterricht bei Prof. Ruben J. Sturm.

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Dr. Eberhard Enß

studierte Querflöte in den Meisterklassen von Aurèle Nicolet in Freiburg und André Jaunet in Zürich und ist promovierter Musikwissenschaftler.
Er lebt heute in Korbach und ist Mitglied sowohl verschiedener Kammermusikensembles als auch des Kasseler Sinfonieorchesters und des Waldeckischen Kammerorchesters.

Reiner Eder

studierte Schulmusik mit Hauptfach Klavier an der Musikhochschule in Frankfurt/M. bei den Professoren Joachim Volkmann und Klaus Billing. Neben seiner Tätigkeit als Musikpädagoge konzertiert er im In- und Ausland unter anderem als Orchester- und Chorleiter, Organist und Pianist. Durch Aufführungen von bedeutenden Chor-, Orchester- und Kammermusikwerken hat er sich in der Region einen Namen gemacht.

Siri Antonia Eder

ist 1999 in Schwalmstadt geboren. Sie hatte schon frühzeitig Geigenunterricht bei Gisela Mága, Alsfeld, und Prof. Brigitte Schön, Gießen. Schon als junge Geigerin nahm sie an mehreren Musikwettbewerben wie „Jugend musiziert“ in den Bereichen Solovioline und Kammermusik erfolgreich teil. Sie ist derzeit Schülerin des Schwalm-Gymnasiums Treysa.

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Dr. Alexander Flood

Alexander Flood (geb. 1977) ist Organist, Dirigent und Komponist. Er studierte Musikwissenschaft an den Universitäten Oxford und London (u.a. unter dem Organisten John Wellingham) und nahm u.a. am Sommerkurs der Norddeutschen Orgelakademie unter der Leitung von Harald Vogel teil. Seit einigen Jahren ist er als Organist an der Pfarrkirche St. Peter in St. Albans (nördlich von London) sowie als freischaffender Musiklehrer (Orgel, Klavier) und Dirigent mehrerer Chöre tätig. Er ist bereits mehrfach als Organist in Deutschland aufgetreten, beispielsweise in Heidelberg, Tübingen, Speyer, Worms und in der Gedächtniskirche in Berlin.
Als Dirigent verschiedener Chöre hat er zahlreiche Werke von J.S. Bach, Händel, Mozart, Haydn, Beethoven, Brahms, Dvorak, u. a. interpretiert und außerdem verschiedene Orchesterwerke aufgeführt. Als Organist ist er bestrebt, sowohl das Standardrepertoire zu pflegen als auch weniger bekannte Werke, besonders aus dem 17. Jahrhundert, wieder ans Licht zu bringen. Als Komponist ist er ganz besonders vom Österreicher György Ligeti und dem Amerikaner Elliot Carter vor allem aber von seinem Lehrer, dem Messiaen-Schüler George Benjamin, beeinflusst worden.

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Gotthard Gerber

  • Geboren in Thüringen

    Portraitfoto: Gotthard Gerber

    Gotthard Gerber

  • Studium bei Erhard Mauersberger und Helmut Walcha
  • Staatsexamen als Organist und Chorleiter und als Musikerzieher an der Hochschule für Musik in Frankfurt/Main
  • Kantor und Organist an der Nikolaikirche in Plön/Schleswig-Holstein
  • Gründung der Konzertreihe „Plöner Abendmusiken“
  • Berufung als Kantor und Organist an die Oberste Stadtkirche Iserlohn
  • Gründung der „Konzertreihe der Evangelischen Kantorei Iserlohn“, der „Internationalen Orgeltage Iserlohn(IOI)“ und der „tage neuer musik iserlohn(tnmi)“
  • Außer zahlreichen Orgelkonzerten in Plön und Iserlohn auch in vielen Städten Deutschlands, in England, Dänemark, Holland, Norwegen, Schweiz, Ungarn, USA, DDR, Polen, CSSR, Belgien, Frankreich, Finnland, Schweden, Spanien, Lettland, Russland
  • Musikseminare bei der Volkshochschule
  • Funkaufnahmen beim WDR Köln und NDR
  • Verleihung des Titels Kirchenmusikdirektor
  • Lehrauftrag für Liturgisches Orgelspiel, Partitur – und Generalbaßspiel, Liturgik und Hymnologie an der Hochschule für Musik in Köln
  • Verleihung des Verdienstordens des Landes NRW
  • Seit 2001 freischaffender Kirchenmusiker
  • Orgelkonzerte im In-und Ausland

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Andreas Hering

(geb. 1983) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Ulrich Jokiel.

Andreas Hering

Andreas Hering, Foto: Marco Borggreve

1995 übernahm Hellmuth Vivell in Kassel seine weitere pianistische Ausbildung, bevor er im Jahr 2003 sein Klavierstudium bei Prof. Stephan Imorde und Prof. Matthias Kirschnereit begann.

Andreas Hering ist mehrfacher erster Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, gewann den Klassikpreis des WDR und den Bruno-Frey-Musikpreis 2004. Er ist zudem Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe, u.a.des Internationalen Max-Reger-Klavierwettbewerbs in Weiden, des Wartburg-Klavierwettbewerbs Eisenach, des International Piano Competition „Ciutat de Carlet“ (Spanien), des Beethoven-Wettbewerbs „Richard Laugs“ in Mannheim und des International Piano Competition „A.Speranza“ in Taranto (Italien).

Als Solist konzertierte er zusammen mit der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Marburger Kammerorchester, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Jungen Hessischen Philharmonie. Im März 2007 debütierte er mit dem 1.Klavierkonzert von J.Brahms in der Kölner Philharmonie mit dem Ford-Sinfonieorchester.

Konzertreisen führten ihn ins In- und Ausland, er ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Nordhessischen Kultursommer, dem Mosel Musikfestival, dem Musiksommer am Zürichsee und den Weidener Max-Reger-Tagen.

Andreas Hering ist Mitglied des Klaviertrios „Trio Idamante“ und Mitbegründer des „Ensemble Ceres“ und widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Kammermusik.

Beim Bayerischen Rundfunk liegen Rundfunkaufnahmen von ihm vor, 2012 erschien beim Label Castigo eine erste Solo-CD. Gemeinsam mit dem Cellisten Isang Enders spielte er beim Label Berlin Classics das Gesamtwerk von R.Schumann und Isang Yun für Cello und Klavier ein.

Anregungen in Meisterkursen über das Studium hinaus bekam er von bei Prof. Renate Kretschmar-Fischer, Prof. E.Leonskaja, Prof. Karl-Heinz Kämmerling, V.Viardo, Lars Vogt, Prof A.Ugorski, Prof. J.Lowenthal, Prof. I. Edelstein, bei Prof. Ulf Schneider und dem Trio Jean Paul.

Im November 2004 wurde er mit einem Stipendium der H.+E. Jütting-Stiftung in Stendal ausgezeichnet und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Andreas Hering ist zudem Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs und Teilnehmer der 53. und 54.Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrates.

Im Rahmen von Lehraufträgen unterrichtete er an den Musikhochschulen in Weimar und Rostock. Seit dem Abschluss seines Studiums bei Prof. Matthias Kirschnereit und Prof. Stephan Imorde mit dem Konzertexamen im Jahr 2012 ist er als Klavierlehrer an der Städtischen Musikschule Iserlohn tätig.

Mit Beginn des Sommersemesters 2015 hat er zusätzlich einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig inne.

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Stiftung Dr. Hoch`s Konservatorium – Musikakademie Frankfurt am Main

Talente finden, fördern und ausbilden seit über 135 Jahren

Das als Stiftung des Frankfurter Juristen Dr. Joseph Hoch 1878 gegründete Konservatorium gilt als eines der renommiertesten Ausbildungsinstitute Deutschlands. Die Studierenden erhalten hier eine umfassende Ausbildung auf künstlerischem und pädagogischem Gebiet sowie im Bereich Musikmanagement, wobei musikalisch-kreative Fähig- und Fertigkeiten ebenso gefördert werden, wie die Entfaltung einer eigenen Künstlerpersönlichkeit.
Derzeit werden 75 Studierende, 40 Jungstudierende sowie ca. 850  FachschülerInnen ausgebildet. In der Studienabteilung kann der Abschluss “Bachelor of Music” sowie die „Künstlerische Reifeprüfung“ erlangt werden. Kooperationen mit anderen Institutionen unterstützen die Qualität und Vielfalt der Ausbildung. Darüber hinaus führt das Konservatorium zahlreiche Musikveranstaltungen von regionaler und überregionaler Bedeutung sowie Kurse, Workshops, Seminare und Kongresse zu aktuellen Themen durch. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit von Dr. Hoch`s Konservatorium ist die Talentsichtung, Talentförderung und Talentausbildung.
Bereits ab dem Alter von 18 Monaten bis zu 6 Jahren wird in der Basisabteilung des Konservatoriums eine Talentsichtung vorgenommen, in der ANE – Abteilung für Nachwuchs und Erwachsenenförderung können Talente jeden Alters ihre Fähigkeiten am Konservatorium individuell bei Akademie- und Hochschuldozenten entwickeln und im Pre- College-Frankfurt – Abteilung für Studienvorbereitung werden die Begabten im Rahmen der Talentausbildung auf ein Musikstudium vorbereitet. Bei dieser Pflege von jungen Musiktalenten arbeitet das Konservatorium u. a. eng mit allgemeinbildenden Schulen wie etwa dem „Schulischen Zentrum zur Förderung musikalisch Begabter“ am Gymnasium Musterschule zusammen.

Trompetenensemble des Dr. Hoch`s Konservatoriums Musikakademie Frankfurt am Main

Das Trompetenensemble des Dr. Hoch`s Konservatorium Musikakademie Frankfurt am Main wurde im Jahre 2013 von Florian Balzer, Dozent am Dr. Hoch´s Konservatorium und Orchestertrompeter bei den Bochumer Symphonikern gegründet. Es besteht aus Studenten und Schülern des Dr. Hoch`s Konservatoriums Frankfurt / Main der Trompetenklasse von Florian Balzer.
Seit kurzer Zeit wird das Ensemble auch durch ehemalige Studenten ergänzt und unterstützt, die ihren Berufsweg als Musiker schon angetreten haben.
Jährlich finden hessenweit zwei Kammerkonzertreihen statt, bei denen die angehenden Profis und ambitionierten Nachwuchsmusiker regelmäßig auftreten. Die Literatur des Trompetenensembles umfasst alle Genres und Zeit- bzw. Stilepochen. In der Konzertreihe, welche in der 1. Hälfte des Jahres, meist zum Abschluss des Wintersemesters stattfindet, wird das Ensemble durch einen Gastsolisten mit Klavier, Orgel oder Schlagwerk ergänzt und die Studenten bekommen die Möglichkeit auch solistisch ihr Können unter Beweis zu stellen.
Bei der 2. Konzertreihe liegt der Schwerpunkt mehr im Zusammenspiel als
Kammermusikensemble.

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Simon J. Holzwarth

wurde 1995 geboren und stammt aus einer sehr musikalischen Familie.

Seinen ersten Musikunterricht erhielt er von seiner Mutter, bevor er als 9 jähriger begann, erst autodidaktisch improvisierend Orgel zu spielen. Mit 12 erhielt er dann bei Reinhard Krämer in Ellwangen seinen ersten Orgelunterricht. Gleichzeitig nahm er Klavierunterricht an der dortigen Städtischen Musikschule bei Joachim Bilek.

Nach 3 Jahren Ausbildung wurde er 2010 Jungstudent für Orgel im Deputat von Prof. Martin Sander an der Kirchenmusikhochschule in Heidelberg, bei dem er bis Sommer 2012 studierte.

In dieser Zeit erhielt er auch Unterricht in Orgelimprovisation bei KMD Thomas Haller in Aalen, sowie Klavierunterricht, Harmonie und Komposition bei Edgar Mann.

Entscheidend war ein sehr prägender Aufenthalt in Paris(2007), bei dem er die französische Orgelmusik, die in den großen Kathedralen wie Notre-Dame de Paris, St. Sulpice, St. Ouen in Rouen von Meistern wie Widor, Vierne, Tournemire, Duruflé, Dupré, u.v.m., komponiert wurde, kennen und lieben gelernt hat.

Auf diese spezialisierte er sich schließlich in Verbindung mit der dortigen Improvisationstradition.

2012 wechselte er zu Albrecht Krokenberger in Blaubeuren, um bei ihm Klavierunterricht zu nehmen. Ab Januar 2013 war er Privatschüler bei Frédéric Blanc, dem letzten Erben und Schüler des bekannten Organisten und Komponisten Maurice Duruflé, seit Oktober 2015 ist er nun Student an der Musikhochschule in Detmold bei Martin Sander.

Simon J. Holzwarth erhielt in den Jahren mehrere Preise, unter anderen den 2. Bundespreis bei Jugend Musiziert(2009), einen 3. Preis beim 1. Heidelberger Orgelwettbewerb für junge Organisten(2009), den 1. Preis in der Kategorie Literaturspiel beim Wettbewerb für gottesdienstliches Orgelspiel der Evangelischen Landeskirche Württemberg(2011), sowie den 3. Preis beim Wettbewerb “Northern Ireland International Organ Competition” (2014).

Inzwischen nahm er an mehreren Meisterkursen für Interpretation und Improvisation teil, unter anderem bei Helga Schauerte-Maubouet, Jon Laukvik, Prof. Helmut Deutsch, Prof. Martin Sander, Jürgen Essl, Frédéric Blanc, Thierry Mechler und Paolo Oreni.

Außerdem musizierte er mit Orchestern, Chören und Dirigenten wie der Jungen Deutschen Philharmonie unter dem international renommierten Stardirigenten Ilan Volkov (2012), dem Jungen Kammerchor Ostwürttemberg unter Thomas Baur(2013), in Kooperation mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg unter Uwe Renz (2013), sowie der Sinfonietta Tübingen und der Kantorei Blaubeuren unter Bettina Gilbert( 2014).

Simon J. Holzwarth spielt in Kirchen und Konzertsälen, genannt sollen werden darunter die Stadtkirchen Blaubeuren und Aalen, die Klosterkirche zu Braunschweig- Riddagshausen, die Klosterkirche des Klosters in Blaubeuren, die Pauluskirche und die Martin-Luther-Kirche Ulm, die “Alte Oper” in Frankfurt, die Kathedrale Notre-Dame de Luxembourg, Notre-Dame d’Auteuil, Cathédrale americaine (Paris), die Deutsch-Evangelische Kirche in Paris, St. Bernadette (Paris), St. Patrick’s Cathedral (Armagh,Nordirland), sowie St. Michael’s Cornhill und St. Lawrence Jewry (London), außerdem die Kathedrale in Glasgow.

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Hubert Hübner

Jahrgang 1964
erhielt seinen elementaren Orgelunterricht bei der Kantorin seines Heimatortes Lauterbach/Vogelsberg, Frau Karin Sachers, einer ehemaligen Studentin des berühmten Bachinterpreten Prof. Helmut Walcha.

Hubert Hübner

Hubert Hübner

Es folgten Aufbaukurse bei Prof.Dr.Dr. Gustav Adolf Krieg, Düsseldorf, sowie eine Ausbildung mit Abschluß des C-Examens an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern. Meisterkurs bei Prof. Michael Radulescu, Wien.
Hubert Hübner ist seit 13 Jahren als stellvertretender Organist der ev. Kirchengemeinde am Wetzlarer Dom tätig.
Daneben versieht er den Organistendienst in seiner Heimatgemeinde Solms sowie der Kirchengemeinde Schöffengrund/Waldsolms-Nord im Taunus. Hubert Hübner wirkt regelmäßig mit in der musikalischen Reihe „Orgelmatineen zur Marktzeit“ am Wetzlarer Dom sowie der Reihe „Orgelpunkt 3“ an der Schloßkirche in Wittenberg.
Ein weiterer Höhepunkt seines musikalischen Schaffens ist ein Rundfunkgottesdienst in der Ev. Gnadenkirche in Wetzlar.

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Marcel Jahn an der Orgel

Marcel Jahn

Marcel Jahn

  • Geboren am 10.10.1994 (19 Jahre alt)
  • Musikalische Früherziehung mit 6 Jahren
  • Mit 8 Jahren Klavierunterricht, Orgelunterricht mit 14 Jahren
  • Studierender im Kirchenmusikinstitut Fulda (C-Examen in 2014)
  • Chorleiter eines Erwachsenenchores und eines Kinderchores

Niklas Jahn

Niklas Jahn an der Orgel

Niklas Jahn

  • Geboren am 24.12.1996 (16)
  • Musikalische Früherziehung mit 4 Jahren
  • Mit 6 Jahren Klavierunterricht, Orgelunterricht mit 12 Jahren
  • Studierender im Kirchenmusikinstitut Fulda (C-Examen in 2014)
  • seit 2012 Unterricht bei dem Domorganisten Herrn Prof. Kaiser
  • 3. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2012
  • 2012 zu Gast im hessischen Rundfunk bei den Weihnachtsengeln. (Spielte dort auf der Orgel im Dom zu Frankfurt)
  • Chorleiter zweier Erwachsenenchöre

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Diego Jascalevich

argentinischer Charangovirtuose, wuchs in Buenos Aires auf, lebte viele Jahre in Brasilien und Italien, bis ihn ein klassisches Kompositionsstudium 1996 nach Deutschland führte. Bemerkenswert und spielfreudig verbindet Jascalevich auf seinem südamerikanischen Zupfinstrument Klassik und Folklore. Als Gastmusiker spielte er u.a. für den italienischen Star-Tenor Andrea Bocelli, für den Flamenco-Gitarristen José Luis Montón sowie für Peter Gabriel auf dem Weltmusikfestival in London. www.diegojasca.de

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Tomoko Kihara

studierte die traditionellen japanischen Musikinstrumente Koto und Shamisen an der Musikhochschule „Elisabetsu“ in Hiroshima. Sie spielte Konzerte in Hiroshima, Tokyo und Pusan, Südkorea und erhielt für ihre Leistungen zahlreiche Auszeichnungen. Seit 2010 ist sie Doktorandin an der Musikhochschule in Hiroshima und unterrichtet Koto an der Mittel- und Oberschule.

Im Jahr 2012 war Tomoko Kihara Preisträgerin beim japanischen Nationalwettbewerb der besten KotospielerInnen Japans.

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Eva Kirchner

erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei Jutta Vogt, Brachttal, später Orgelunterricht bei BZK Christian Reitenspieß/Fraatz in Wächtersbach/Gelnhausen. Gleichzeitig erfolgte die C-Ausbildung unter anderem in den Fächern Orgel und Chorleitung an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern. Bereits seit dieser Zeit nahm sie, neben ihren ersten vertraglichen Tätigkeiten als Organistin bei Gemeinden, erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben und Konzerten teil.
Sie studierte von 2003 bis 2007 an der Hochschule für Musik der Universität Mainz Musik u. a. mit Hauptfach Orgel bei Gabriel Dessauer und Klavier bei Prof. Karin Germer. Danach folgten Meisterkurse mit unterschiedlichen musikalischen Bereichen z. B. Chorleitung, Schauspielimprovisation,…
Heute ist Eva Kirchner unter anderem als Organistin und Pianistin bei Konzerten im In- und Ausland, u. a. auch regelmäßig bei der Stunde der Orgel, gefragt.
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Jens Koch

wurde 1983 in Biedenkopf geboren. Er erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht mit 5 Jahren. 1999 begann er seine Ausbildung an der Orgel bei Kantor Edwin Plies in Biedenkopf. Danach folgte Unterricht bei Regionalkantor Oskar Roithmeier in Marburg. In 2002 schloss er die Chorleiterschule Marburg mit dem (A-)Examen ab.
Nach dem Abitur 2002 und Zivildienst, Aufnahme des Schulmusikstudiums mit Hauptfach Orgel bei Martin Wenning und Martin Baumann und mit den Nebenfächern Gesang und Klavier an der Universität Kassel.
Ab 2007 Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Orgelklasse von Prof. Martin Lücker, Orgelimprovisation bei Prof. Gerd Wachowski, Orchesterleitung bei GMD Uwe Sandner und Chorleitung bei Prof. Winfried Toll und Christoph Siebert. Meisterkurse in Orgel und Chorleitung runden seine Ausbildung ab.
Seit 2001 war Jens Koch Organist der Kirchengemeinde Buchenau und Elmshausen. Ab 2010 wurde er als Chorleiter des MGV „Eintracht“ 1869 Breidenstein verpflichtet. Zum August 2011 wurde er als Kantor im Kirchenkreis Ziegenhain angestellt und zum Organisten der Schlosskirche Ziegenhain und Stadtkirche Treysa berufen. Seit Juni 2013 ist er offiziell Bezirkskantor im Kirchenkreis Ziegenhain.
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Ekaterina Kofanova

wurde 1973 in Minsk (Belarus) in einer musikalischen Familie geboren. Sie erhielt vielseitigen musikalischen Unterricht am Musiklyzeum in ihrer Heimatstadt, das sie 1991 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. 1991 – 1999 studierte Ekaterina Kofanova am Staatlichen Tschaikowsky – Konservatorium in Moskau bei Prof. Alexei Parschin (Orgel) und Prof. Dr. Inna Barsova (Musikwissenschaft). Nach ihrer musikwissenschaftlichen Promotion im Jahr 2000 erhielt sie einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Belarussischen Staatlichen Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Im Oktober 2002 begann Ekaterina Kofanova als Stipendiatin des DAAD das künstlerische Aufbaustudium im Fach Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg bei Prof. Martin Sander (Abschluss 2004 mit Auszeichnung). Im Jahr 2009 hat sie ihr Solistendiplom (Konzertexamen) ebenfalls mit Auszeichnung absolviert und studiert zur Zeit noch Kirchenmusik (A). Seit Anfang 2009 ist Ekaterina Kofanova Organistin und Chorleiterin an der Friedenskirche in Bern / Schweiz.

Portraitfoto: Ekaterina Kofanova

Ekaterina Kofanova

Als Organistin trat Ekaterina Kofanova in vielen Städten Russlands und Belarus sowie in Deutschland (u.a. im Dom zu Erfurt, Lorenzkirche Nürnberg), Schweiz, Holland, Italien und Polen auf. Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Werke von Barock bis Moderne. Ekaterina Kofanova nahm an Meisterkursen unter der Leitung von Jean Guillou, Martin Haselböck, Ton Koopman, Andrea Marcon, Harald Vogel u.a. teil. Beim 48. Internationalen ARD Wettbewerb (1999) und beim Internationalen Orgelwettbewerb in St. Albans (Grossbritanien, 2003) wurde sie als Teilnehmerin der Endrunde ausgezeichnet. 2006 gewann sie den 1. Preis bei dem Internationalen Wettbewerb „Premio Valentino Bucchi“, Orgelmusik des 20. und 21. Jahrhundert (Rom).

Kontakt:

Dr. Ekaterina Kofanova
E-Mail: ekofanova@yahoo.com
Fenchelstr. 22
69493 Hirschberg
Tel.: +49 (0) 6201 269608
Mobil: +49 (0) 179 7385487

Könizstr. 3
3008 Bern
Mobil: +41 (0) 76 7605614

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Ka Young Lee

Ka Young Lee (Seoul/Marburg)
erhielt mit 5 Jahren Klavierunterricht und mit 11 Jahren Orgelmusikunterricht.
Sie absolvierte Kirchenmusik, Hauptfach-Orgel mit dem Abschluss „Bachelor“ bei Prof. Tong Soon Kwak und Prof. Insuk Park an der Yonsei Universität in Seoul, Korea (2002). 2006 machte sie an der Musikhochschule in Saarbrücken ihr Diplom bei Prof. Wolfgang Rübsam mit Auszeichnung. Sie hat alle drei Teile des Abschlusses für Konzert Examen mit Auszeichnung bei Prof. Dr. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg bestanden (2009, 2010). 2012 hat sie ihr Studium, cycle de Spécialisation pour Orgue bei Prof. Christophe Mantoux und bei Prof. Aude Heurtematte in Conservatoire Strasbourg in Frankreich erfolgreich mit mention Bien abgeschlossen. Ka Young Lee war in der Meisterklasse bei Prof. Dr. Christoph Bossert an der Hochschule für Musik Würzburg und sie hat zwei Semester bei ihm studiert.

1987, im Alter von 8 Jahren, gewann sie den Wettbewerb „19th National Youth Artists Music Competition“ in Seoul, Korea. Sie bekam dritten Preis beim internationalen Orgel Wettbewerb in Korschenbroich und bei Leoš Janáček International Piano and Organ Competition in Brno, Tschechien. Sie hatte den zweiten Platz beim „Chang Cheon~Klais Orgel Wettbewerb“ in Seoul, „Horst Dieter Veeck Orgel Wettbewerb“ in Saarbrücken und „International M.K. Ciurlionis Piano and Organ Competition“ in Vilnius, Litauen.
In England gewann sie zweiten Preis und Spezialpreis-John McCabe Preis bei International Organ Competition St Albans.

Ka Young Lee nimmt regelmaßig an Meisterkursen bei renommierten Lehrern in der ganzen Welt teil. (mit Marie-Louise Langlais, Jean Boyer, Jean Guillou, Daniel Roth, Olivier Lartry, Andre Isoir, Francois Espinasse, Gerhard Weinberger, Massimo Nosetti, Jean-Claude Zehnder, Hans-Ola Ericsson, Ludger Lohmann, Zigmond Szathmary, Christoph Bossert)
Zur Zeit ist sie tätig als Kirchenorganistin in Marburg und ist dabei regelmäßig zu Gast bei Konzertreihen und internationalen Orgelfestivals in Europa und Korea.
YouTube:
www.youtube.com/c/KaYoungLee-OnAir

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Claudia Mahner

Claudia Mahner – Sopran

  • Musikstudium und künstlerisches Diplom an den Hochschulen in Dresden und Weimar (Musiktheater/klassischer Gesang),
  • internationale Meisterkurse bei Dietrich Fischer- Dieskau und Norman Shetler
  • Engagement am Kasseler Staatstheater 1997- 2010; Liederabende, Kammermusik, Kantaten, Oratorie
  • seitdem freiberuflich tätig als Opern- und Konzertsängerin und Gesangslehrerin
  • konzertante und szenische Opern- und Operettenaufführungen/ Konzerte mit verschiedenen Orchestern:
    • u.a. Jenaer Philharmonie, in der Kölner Philharmonie (Fordorchester), Zeissorchester Jena, Harleshäuser Kammerorchester
    • u.a. Querschnitte von: „Hänsel und Gretel“(Gretel)/Humperdinck, „Othello“(Desdemona) und „Nabucco“(Abigaille)/Verdi, „Bajazzo“(Nedda)/Leoncavallo, „Butterfly“(Butterfly)/Puccini, „Wesendonklieder“/Wagner, Arien aus „Figaro“(Gräfin) und „Cosi fan tutte“(Fiordiligi)/Mozart, „Orpheus und Euridike“(Euridike)/Gluck, „Lustige Witwe“(Hanna Glawari) und „Land des Lächelns“(Lisa)/Lehàr, „Fledermaus“(Rosalinde)/J.Strauß, „Csàrdàsfürstin“(Sylva)/Kàlmàn, „Freischütz“(Agathe) und „Oberon“(Rezia)/Weber
  • seit dem Studium deutschlandweit Konzerte für Sopran und Orgel mit dem Schwerpunkt deutsche und französische Romantik bis Moderne
  • verheiratet, 2 Kinder

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Uwe Maibaum

Uwe Maibaum

Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck: Uwe Maibaum

ist Leiter der Kurhessischen Kantorei Marburg. Er studierte Kirchenmusik, Cembalo und Fagott und war Sänger bei der Rheinischen Kantorei Dormagen unter Leitung von Hermann Max, Mitglied des Barockorchesters ‚Concerto Köln‘ und Mitbegründer des Orchesters ‚La Stravaganza Köln‘.
Von 1991 bis 2007 war er Kantor an der Salvatorkirche Duisburg, Leiter des Niederrheinischen Vocalensembles Duisburg und künstlerischer Leiter der „Konzerte in der Salvatorkirche“.
Zwischen 1992 und 2002 übernahm er die Leitung des Hochschulchores der Folkwang Hochschule Essen, Abteilung Duisburg, und einen Lehrauftrag für Schlagtechnik im Fach Dirigieren.
Seit April 2007 ist Uwe Maibaum Landekirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Organist an der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien. Seit 2008 leitet er den Kammerchor „Klangfarben Giessen“. Konzerte führten ihn in zahlreiche europäische Musikzentren, nach Israel, Litauen, Russland und nach Südamerika.

Männer-Vokalquartett „Salvadori”
(Korbach/Marburg)

Die Vokalisten Thomas Schwill, Eberhard Jung, Georg Lungwitz (Korbach) und Uwe Maibaum (Marburg) fanden sich anlässlich eines Konzertes zur Karmette 2012 in Korbach zusammen. Verschiedene weitere Auftritte und Konzertanfragen führten daraufhin zur Gründung des Männer-Vokalquartetts „Salvadori”. In der klassischen Besetzung Tenor I/Altus, Tenor II, Bariton und Bass führen die Musiker Vokalwerke von der Renaissance über die Romantik bis zur Gegenwart auf.

Das Marburger Oktett

besteht aus acht Sängerinnen und Sängern aus Marburg, die neben der Mitwirkung im Ensemble auch als Solisten auftreten. Die vier Stimmgruppen, Sopran, Alt, Tenor und Bass sind jeweils doppelt besetzt, so dass auch mehrstimmige Chormusik, bis hin zur Achtstimmigkeit, musiziert werden kann. Seit 1989 widmet sich das Ensemble der Pflege der Vokalmusik aus dem geistlichen und weltlichen Bereich. Das Repertoire umfasst neben der a-capella-Literatur aller Epochen auch Messen, Oratorien und Motetten von Monteverdi, Schütz, Bach, Mozart, Bruckner, Liszt und anderen. Auch im kammermusikalischen Bereich konnte das Ensemble beispielsweise mit der Aufführung der Liebesliederwalzer von Brahms oder den geistlichen Motetten von Johann Sebastian Bach sein Publikum begeistern. Gerne läss sich das Marburger Oktett auf die Herausforderung ein, selten gehörte, zeitgenössische Werke zu erarbeiten und zu Gehör zu bringen.

Marburger Oktett

Marburger Oktett

Das Marburger Oktett ist für seinen homogenen und ausgewogenen Ensembleklang bekannt. Häufig werden daher Sängerinnen und Sänger des Ensembles für die komplette Besetzung der Solopartien in Oratorien und Messen verpflichtet. Über die rege Konzerttätigkeit im hessischen Raum hinaus gastiert das Ensemble aber auch im europäischen Ausland, z.B. im Sommer 2009 beim Internationalen Chorfestival in St. Petersburg und 2010 beim „Festival Internazionale di Musiche Polifoniche, VOCI D’EUROPA“ in Porto Torres, Sardinien.

Prof. Dr. Wolfgang Metzler – Schmitten

Professor für Mathematik an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt/Main.
Nach einem Studium der Mathematik und Musik ist er auch als Organist, Chorleiter und Dozent bei Kursen über musikalische Improvisation aktiv. Langjähriges Engagement in der Musische Gesellschaft, Initiator der Stiftung Musische Bildung und der Hessischen Schülerakademie.
Im Vorstand des Trägervereins Hessische Heimvolkshochschule BURG FÜRSTENECK e.V.

Gereon Muckelmann

studierte Musikwissenschaft und Musikpädagogik in Marburg und Gießen. Er ist Musiklehrer und stellvertretender Schulleiter in Stadtallendorf.

M-Voxxx

Das Männergesangsensemble M-Voxxx aus Korbach wurde im Jahr 2015 von Eberhard Jung gegründet. Die jungen Sänger haben unter seiner Leitung im Kinder- und Jugendchor Korbach im Knabensopran gesungen und sind während der Phase des Stimmwechsels weiterhin von ihm stimmbildnerisch betreut worden.  Aus Freude am gemeinsamen Musizieren und Singen haben sich die jungen Erwachsenen zum Ensemble
M-Voxxx zusammen getan und werden bei besonderen Programmen von zwei ausgebildeten erfahrenen Sängern ergänzt.

Das Programm besteht aus Liedern verschiedener Epochen von der Gregorianik bis zur Moderne mit geistlichen und weltlichen Texten zu den Themen Glaube, Liebe und Hoffnung. Die jungen Männerstimmen zeigen hierbei einen einzigartigen Klang quer durch die Musikgeschichte und Musikgattungen.

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Christoph Reitz

(*1973 aus Angelburg-Lixfeld) spielt seit mehr als 30 Jahren Instrumente im sog. tiefen Blech. Seit 1995 tritt er mit verschiedenen Musikern in zahlreichen Kirchen als Solist zu unterschiedlichsten Anlässen auf. Weitere Engagements in kleinen Ensembles gehören dazu. Zudem ist er Chorleiter des heimischen Posaunenchores und leitet ein Männerdoppelsextett. Sein Repertoire ist geprägt von Barock, Klassik, Romantik und zeitgenössischen Kompositionen.

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Marian Saurer – Karlsruhe/Zürich

Studium in klassischem Bühnentanz & Tanzpädagogik am Opernhaus und an der Ballettakademie in Zürich. Mehrjährige Bühnenerfahrung als Tänzerin. Sacred Dance-Meditation im Tanz bei Bernhard Wosien. Tänze der Völker bei namhaften Referenten in ihren Heimatländern.
T’ai-Chi Pekingform bei Gia Fu Feng. Bis März 2001 Leitung der Tanz-wirkstatt
Gründung und Leitung des tanz.foyers Marian Saurer in Karlsruhe.

Soon-Youn Yoo

lebte in Südkorea, wo sie an der Ewha University in Seoul Sakralmusik studierte. Nach ihrem anschließenden Studium der Orgel und des Cembalo an der Musikhochschule Lübeck und der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover mit Konzertexamen für Orgel kehrte sie zunächst nach Korea zurück. Seit November 2012 ist sie Kantorin in der evangelischen Kirchengemeinde Stadtallendorf.

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Gabriela Tasnadi

Mezzosopran | aus Rumänien, erhielt ihre sängerische und darstellerische Ausbildung in Klausenburg (Vasile Boldor) und an der HfM Dresden (Helga Köhler-Wellner), in Budapest (Julia Hamari) und in Milano (Manfredo Argenti und Romano Gandolfi). Als Finalistin ausgezeichnet: 1990 beim „Hartauer Wettbewerb“ in Wien und 1999 beim Verdi Wettbewerb in Busseto. Mit 4 Jahren erster Klavierunterricht. Mit 6 Jahren sang sie in einer Fernsehsendung, mit 17 Debüt an der Rumänischen Staatsoper Klausenburg als Bastien (Bastien und Bastienne). Bereits mit 19 – erstes Engagement am Opernhaus Görlitz. Es folgten: Rumänische Staats-oper Klausenburg, Staatsoper Dresden, Komische Oper Berlin, Dessau, Regensburg und Frankfurt a. Main. Ihr Repertoire umfasst: Hänsel (Hänsel und Gretel), Nancy  (Albert Herring), Orlofsky (Die Fledermaus), Lady Pamela (Fra Diavolo), Cherubino  (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Eboli (Don Carlos), Azucena (Il Trovatore), Carmen (Carmen), Santuzza (Cavalleria Rusticana), Werke wie: Verdi’s Messa da Requiem, Stabat mater von G.B. Pergolesi und A. Dvorak. Seit 1992 widmet sie sich mit beachtlichem Erfolg auch der Förderung begabter SängerInnen.

Johanna Tierling

studiert Kirchenmusik Bachelor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie ist mehrfache Preisträgerin im Wettbewerb “Jugend musiziert” und erhielt im Jahr 2009 den Jugendförderpreis des Main-Kinzig-Kreises.

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Mana Usui

Portraitfoto: Mana Usui

Mana Usui

wird als Konzertorganistin von ihrem Publikum in zwei Kontinenten geschätzt. Sie stammt aus Japans alter Kaiserstadt Kyoto und studierte zunächst in Tokyo. Das Solistendiplom im Fach Orgel erwarb sie an der Musikhochschule Frankfurt/Main bei Prof. Edgar Krapp. Sie blieb in Europa und vervollkommnete ihre Ausbildung bei den Professoren Michael Radulescu, Luigi Ferdinando Tagliavini, André Isoir, Harald Vogel, Ludger Lohmann und jüngst auch am Cembalo bei Gregor Hollmann.

Die Künstlerin, die in Kassel lebt, konzertiert an zahlreichen, zum Teil berühmten historischen und modernen Orgeln, so im Bamberger, Fuldaer und Schleswiger Dom, in der Klosterbasilika Steinfeld/Eifel, an den sächsischen Silbermannorgeln in Rötha und Freiberg, an der Sonnenorgel in Görlitz sowie im Ausland an großen Instrumenten in Toulouse, Antwerpen, Bergen/Norwegen und regelmäßig in ihrem Heimatland Japan (Tokyo, Kyoto, Osaka).

Für Mana Usuis weiten Interessenhorizont spricht außerdem, dass sie gern kollegial musiziert – in Kombination der Orgel mit Trompete und Horn, Flöte, Oboe Saxophon und Fagott, Violine und Violoncello und mit Gesang – und dass sie ihre Programme gern thematisch ausrichtet, etwa nach Gattungen, Epochen, nach Jahreszeiten, Naturbezügen oder gar nach dem Adressatenkreis.

CD-Aufnahmen:

  • Orgelmusik für Kinder (upalarecords 99012) Ev. Stadtkirche, Grebenstein
  • Bach Orgelwerke (Praestant. 97-SS-02) Ev. Stadtkirche, Grebenstein
  • Dialog von Licht und Wind (FMC-5075) Church of the Light, Ibaraki/Japan

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Daniela Werner

Geboren: 1973
wohnt in: Staufenberg
Beginn des Musikunterrichts: 1979
Instrumente: Orgel, Konzertakkordeon, Klavier, Querflöte
Abitur: 1992 an der Liebigschule Gießen
Studium 1: 1992-1996 „Instrumental- und Gesangspädagogik“ in Wiesbaden und Wuppertal (Hauptfach Akkordeon bei Dr. Jörg Mehren und Prof. Jügern Löchter, 2. Hauptfach Klavier bei Franz Vorraber)
danach: freiberufliche Arbeit mit Instrumentalschülern, kammermusikalischen Projekten und Chor sowie Orchesterarbeit
Studium 2: 2001-2006 „Diplom-A-Kirchenmusik“ an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (Orgel: Prof. Martin Lücker, Improvisation: Prof. Gerd Wachowski, Chorleitung: Prof. Winfried Toll)
momentanes Betätigungsfeld: hauptamtliche Dekanatskirchenmusikerin (70% Gemeinde Staufenberg-Treis, 30% Dekanat Kirchberg) mit den Arbeitsbereichen Organistin und Instrumentalistin (solistisch und kammermusikalisch), Chorleiterin (Kinder-, Jugend-, Kirchenchor, Kantorei, Projektchöre), Ausbildung für Instrumentalschüler,
Chorleitung „Voice Factory“ weitere Infos: www.danis-musikseite.de

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Martin Weyer
starb überraschend mit 78 Jahren

Humor und Sachverstand

Portraitfoto: Martin Weyer

Organist Prof. Dr. Martin Weyer

Der Marburger Musikwissenschaftler und Organist Prof. Dr. Martin Weyer verstarb an Heiligen Abend des vergangenen Jahres völlig unerwartet im Alter von 78 Jahren. Weyer war der letzte Universitätsmusikdirektor des Musikwissenschaftlichen Instituts. Zudem war er später als Professor für Musikwissenschaft an der Philipps-Universität in Marburg tätig. Darüber hinaus aber hat er die Kirchenmusikszene in Marburg maßgeblich geprägt. Vor allem seine großen Verdienste als Organist in Marburger Gemeinden seien hier genannt. Zunächst amtierte er als Nachfolger von Kurt Utz viele Jahre als Organist an der Elisabethkirche und betreute hier auch die Orgelkonzertreihe. Bis zuletzt war er dann in der Nachfolge von Fritz Werner Büchner als Organist an der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien tätig. Unvergessen bleiben in diesem Zusammenhang die von ihm ins Leben gerufenen beliebten „Orgelgesprächskonzerte“. Mit kompetentem Sachverstand und in seiner ihm eigenen humorvollen Art stellte er die gesamte Bandbreite der Orgelmusik von Orgelmeistern vor Bach über Johann Sebastian Bach bis zur Moderne spannend und unterhaltsam vor. Seine große Liebe galt der Orgelmusik von Joseph Rheinberger und Max Reger. In einer Gesamtdarstellung der Orgelwerke von Rheinberger und Reger legte er in der Reihe „Taschenbücher zur Musikwissenschaft“, Florian Noetzel Verlag, zwei vielbeachtete Bücher vor. Bei renommierten Verlagen wie u. a. Breitkopf & Härtel und Bärenreiter veröffentlichte er Neuausgaben mit Orgelwerken von Carl Piutti, Sigfrid Karg-Elert, Theophil Forchhammer und weiteren Komponisten. Mehr als 40 Lang-spielplatten und CD-Aufnahmen zeugen von seinem großen Können. Weit über die Grenzen Marburgs hinaus war er als Konzertorganist gefragt. Seine letzte CD hat er an der renovierten Orgel der Universitätskirche aufgenommen (Verlag Aurach).

Für den Weihnachtsgottesdienst in der Pfarrkirche, den er zusammen mit den beiden Trompetern Karl und Stefan Reissig gestalten wollte, hatte er schon alles vorbereitet. Dazu ist es nicht mehr gekommen. Gott hat ihn zu dieser Zeit in sein Reich abgerufen. Martin Weyer wird künftig fehlen – und dies gewiss nicht allein in Marburg. R.I.P!

Peter Brusius

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Hermann Wilhelmi

Orgel | stammt aus Laubach in Oberhessen und erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. im Knabenchor Laubacher Kantorei, am Klavier bei Gertrud von Petersdorff und später als Hauptfach beim Studium für höheres Lehramt in Berlin an der Hochschule der Künste. Er ist Oberstudienrat an der Liebigschule Gießen, Dozent der Marburger Chorleiterschule des Hessischen Sängerbundes, Chorleiter mehrerer Chöre und korrepetierte bei den Bad Hersfelder Festspielen, verschiedenen Oratorienchören, der Internationalen Opernwerkstatt in Laubach, Gesangsklassen und für verschiedene Instrumentalisten, u.a. drei erste Bundespreisträger Jugend Musiziert und dirigierte u.a. Carmina burana und viele weitere Konzerte z.T. mit Orchester. Hermann Wilhelmi tritt auch solistisch am Flügel und an der Orgel auf und war mehrfach Kurkantor auf Nordseeinseln. Im September 2014 gewann er den ersten Preis beim Orgelwettbewerb der EKHN in Laubach.

Carola Winter

(*1963 in Berlin) erhielt früh ersten Klavierunterricht, war Teilnehmerin am Bundeswettbewerb Gesang 1984 und wechselte nach Beendigung des Mathematikstudiums und erster Berufserfahrung als Diplom-Mathematikerin ins Musikfach. Sie leitete Kinderschola und Kirchenband ihrer Heimatgemeinde. Seit 1995 bietet sie Musikerziehung für Kinder unterschiedlichster Altersstufen an. Begleitend zur C-Ausbildung als Organistin und Chorleiterin (Abschluss 2007) erhält sie seit 2006 Gesangunterricht bei Andreas Gensch und war 2014 Teilnehmerin am Meisterkurs von Norma Sharp (Sopran) und Tim Sharp (Bariton). Zur Zeit ist Carola Winter freiberuflich als Organistin tätig, leitet drei Kirchenchöre im Main-Kinzig-Kreis und tritt zu diversen Anlässen als Solistin in Kirchen und sozialen Einrichtungen auf.

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